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Sie möchten ein Klavier transportieren?

Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder haben Sie viele Freunde, die sich bereit erklären, Ihr Klavier zu transportieren, oder Sie bestellen eine Firma für den Transport.

Sollten Sie sich für die erste Variante entscheiden, sollten Sie sich auf alle Fälle über einige Dinge im Klaren sein:

  • Ein Klavier wiegt je nach Bauart zwischen 120 und 250 kg. Einen sehr großen Anteil am Gewicht hat die schwere gusseiserne Platte im Inneren des Klavieres, so dass ein Abnehmen von Teilen eher zum Schutz des Klavieres als zur Reduktion des Gewichtes dient. 
  • Ein Klavier sollte möglichst in einem geschlossenen Transporter oder LKW transportiert werden, in dem es auch gut befestigt werden kann. Transportieren Sie Ihr Klavier möglichst nicht auf einem Anhänger auf dem Ihr Instrument extremen Witterungsbedingungen wie Regen oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.
  • Ein Klavier hat einen ziemlich hohen Schwerpunkt und droht unter bestimmten Fahrsituationen zu kippen. Polstern Sie es deshalb gut ab.
  • Schützen sie Ihr Instrument mit einer Transporthülle vor Lackschäden durch Reißverschlüsse der Arbeitskleidung oder leichten Remplern und lassen sie diese auch im Fahrzeug drauf.
  • Nehmen Sie sich für den Transport Zeit.

Sicherer, wenn auch teurer ist die zweite Variante. In der Regel bietet jedes Umzugsunternehmen auch den Transport Ihres Instrumentes an. Doch nicht jedes Umzugsunternehmen hat mit dem Transport von Klavieren und Flügeln ausreichend Erfahrung. Achten Sie darauf,

  • dass Ihr Instrument für den Schadensfall versichert ist und
  • dass Ihr Instrument für den Transport ordentlich vorbereitet wird. (Transporthülle, ev. wird ein Schlitten untergeschraubt)

Fachlichen Rat und Unterstützung kann Ihnen bzw. Ihrem Umzugsunternehmen in jedem Fall Ihr Klavierbauer geben. Klavierbauer haben die meiste Erfahrung und die entsprechende Ausrüstung für den professionellen Transport von Klavieren und Flügeln. Sie können ein Klavier gegebenenfalls fachgerecht auseinanderbauen, wenn es beispielsweise nicht um die Ecke passen sollte und so Schäden am Instrument vermeiden.